Kann ma..

..jemand in die Küche gehen und mir nen Kakao kochen, und dann vielleicht was schönes vorlesen?

Ich brauch mal wieder ein Hörspiel. An Sylvester hatte ich ja das über die 4 Suizidenten angehört die es dann nicht tun, das war schön.

Auch Kakao tröstet auch. Geh zur Zeit trotz übelster Müdigkeit so ungern ins Bett, es liegt sich nicht gut.

Und Ihr so?

 

Voll und Viel

Es ist alles so voll grade, und so viel, zuviel. Es fällt mir schwer mich abzugrenzen oder auch zurückzuziehen weil es auch interessant grade ist…neue menschenkennenzulernen.

Dazu kommt seit Wochen das Hin- und her mit der Arge, und der Versuch eines erneuten Antrags aus Traumatherapie.

Ein gutes Gespräch hatte ich mit meinem Kunsttherapeuten zum Abschluß und ich wagte in eine andere Richtung zu denken, nämlich die einfach auch mal Ruhe verdient zu haben, und mich ausruhen zu dürfen, wieder zu Kräften kommen.

Nicht funktionieren zu müssen und um biegen und brechen irgendeinen Job zu finden um von der Arge wegzukommen obwohl ich gar nicht weiß wie ich das schaffen soll.

In letzter zeit kommen auch imemr wieder so schlimme Kopfschmerzen und Nackenschmerzen dazu. Aber die Alpträume die ich seit den Rauhnächten hatte werden weniger und ich schlafe wieder besser, oft brauche ich mehr als 8 h Schlaf, manchmal 10.. und ich bin trotzdem oft groogi am Tag und wenn ich nicht aufpasse und mich nicht besser abgrenze – zu viel kommuniziere zuviel Input habe dann fühle ich mich danach total entkräftet und am nächsten Morgen oft zerschlagen und steif in den Glieder.

Bin froh das ich hier mal wieder was geschrieben habe.

 

LOVE

Trauma vs. Hochsensibilität

Hier http://www.aufrecht.net/utu/trauma.html fand ich einen interessanten text der mich sehr zum Nachdenken bringt was das Thema Trauma vs. Hochsensibilität anbelangt:

Was passiert bei einem Trauma?

Wie entsteht Dissoziation?
Warum entsteht eine Amnesie?
Was passiert bei Flashbacks?
Wie entsteht DIS?
Zusammenhänge mit ADS / ADHS / Hochsensibilität?

In diesem Artikel geht es um Psychotraumata, die hier (wie auch in der Literatur) kurz als „Trauma“ bezeichnet werden. In der Medizin bedeutet der Kurzbegriff „Trauma“ ansonsten auch Körperverletzungen wie z.B. Knochenbrüche, um die es hier nicht gehen soll.

Ein psychisches Trauma ist ein lebensbedrohliches Ereignis, das extreme psychische Belastungen erzeugt und zu einer Reizüberflutung führt. Während ältere Theorien über ADS / ADHS / AHDS / ADD (Abkürzungen für das Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom, im Englischen auch mit ADD oder ADHD bezeichnet) und auch neuere Hypothesen über Hochsensibilität die Reizüberflutung als Ursache einer traumatischen Wirkung angesehen haben, hat die neuere Trauma-Forschung nachgewiesen (u.a. durch Tierversuche), dass die Reizüberflutung eine Folge der subjektiv oder objektiv lebensbedrohlichen Situation darstellt.

Eine lebensbedrohliche Situation führt bei fast allen Tierarten zu einer von zwei möglichen primären Grund-Reaktionsmustern: Flucht oder Verteidigung.

Falls keine dieser beiden Reaktionen Aussicht auf Erfolg hat, kann es je nach Tierart und Umständen zu einer weiteren möglichen Reaktion kommen: dem Totstellreflex. Bei Ratten kann er als Erstarrungs-Reaktion in Zimmerecken leicht festgestellt werden.

Es gibt deutliche Hinweise, dass der Totstellreflex mit menschlicher Dissoziation in einem sehr engen Zusammenhang steht.

Die Prozesse, die diese urtümlichen Reaktionsmuster steuern, finden im Gehirn statt. Bevor wir sie verstehen können, müssen wir uns mit der Funktionsweise des Gehirns näher vertraut machen.

Wie funktioniert das menschliche Gehirn normalerweise?

Die folgende Darstellung versucht die weitaus komplizierteren und detaillierteren Erkenntnisse der Hirn- und Trauma-Forschung für die Allgemeinheit zugänglich zu machen und ist deshalb etwas schematisch und stark vereinfacht. Die folgenden Gehirnteile sind für das Verständnis der Trauma-Vorgänge relevant:

      1. Das Stammhirn (Thalamus) ist eine Art „Schaltzentrale“, ähnlich einer Telefon-Vermittlungsstelle. Es stellt Verbindungen zwischen den ankommenden Sinnesreizen (vom Rückenmark, Sehnerv, Hörnerv, usw.) und den anderen Gehirnteilen her.
      2. Die Amygdala dient als eine Art „Vorfilter“ für Sinneseindrücke, das „unwichtige“ Sinneseindrücke von wichtigen (ggf. überlebenswichtigen) unterscheidet und ihnen eine Bedeutung zuordnet. Hier entstehen die grundlegenden Gefühle von Angst und Wut.
      3. Der Hippokampus erzeugt eine räumliche Karte der Umgebung (Orientierung), speichert einfache Erinnerungen, und kategorisiert die Erfahrungen ähnlich einer Skizze.
      4. Die impliziten Gedächtnisse sitzen in den evolutionsgeschichtlich älteren Teilen des Gehirns (unser „Dinosaurier-Gehirn“). Sie speichern die vor-interpretierten Sinneseindrücke aus der Amygdala und kategorisierte Erfahrungen aus dem Hippokampus weitgehend uninterpretiert. Für jeden Sinn gibt es mehrere voneinander getrennte unabhängige implizite Gedächtnisse: so gibt es beispielsweise eins für Töne und Geräusche, eins für Gerüche, für Farben und Formen, und so weiter. Die Inhalte der impliziten Gedächtnisse sind nicht zeitlich sortiert, sondern kategorischer Art wie z.B. „Heisse Herdplatte = Verbrennungsgefahr“ oder „Torte = Nahrungsmittel = Speicheldrüsen aktivieren“ oder „lautes Explosionsgeräusch = Lebensgefahr = sofort in Deckung werfen ohne lange nachzudenken“. Es ist wichtig zu wissen, dass diese nicht-zeitliche Interpretation auf relativ niedriger Ebene stattfindet (wie bei Tieren) und einen „automatischen“ Charakter hat, und dass es unabhängig vom expliziten Gedächtnis und oftmals auch unbewusst abläuft!

Das

Großhirn

      (auch Neokortex genannt) ist beim Menschen prozentual sehr viel größer als bei fast allen anderen Tieren; es ist entwicklungsgeschichtlich das Jüngste und Sitz des normalen Alltags-Bewusstseins und Alltags-Gedächtnisses. Man nennt dieses Gedächtnis auch das

explizite Gedächtnis

      oder

narratives Gedächtnis

      , weil es längere Szenen und Geschichten speichern und wiedergeben kann. Es ist in der Lage, längere Ketten bzw

zeitliche Folgen

      von Ereignissen oder Sinneseindrücken zu bewerten, zu interpretieren, und ihnen einen

Sinn

      zu geben. Das Großhirn arbeitet

wesentlich langsamer

    als alle anderen Gehirnteile, dafür kann es aber auch wesentlich mehr (was nicht zuletzt auch den Unterschied zwischen niederen Tieren und Primaten / Mensch ausmacht).

… das ist nur der Anfang, is länger und sehr interessant…


Wörtlich

Ich finde zu einer Freundschaft gehört es dazu dem anderen auch zu sagen wenn irgendwas blöd läuft. Insgesamt sehe ich es zwar so das jeder für seine Gefühle selbst verantwortlich ist, aber wenn der Gegenüber da was antriggert, auslöst oder sich eben einer nicht wohlfühlt, sollte das doch Ansprechbar sein.

Inzwischen überlege ich ob dieses Freundschaft per SMS beenden nicht ehrlicher ist als es ausschleichen zu lassen, auch wenn es im ersten Moment mehr wehtut. Allerdings finde ich es noch besser die Dinge anzusprechen, wenn einem an der Freundschaft gelegen ist.

Wahrscheinlich war der SMS Frau eben doch nichts dran gelegen und der anderen Freundin scheinbar auch nicht. Auf der anderen Seite frag ich mich wenn Freundschaften im realen Leben sowenig wert sind was das bedeutet. Mir sind meine Freunde und auch Bekannten wichtig. Auch wenn ich manche nur sehr selten sehe liegt mir sehr daran den Kontakt zu halten und das sagen ich Ihnen auch. Nachdem ich der Ausschleichfreundin eine Weihnachts und Neujahrssms geschickt hatte weil Sie nicht in der Stadt war, kam da schon ein Gruß zurück, aber als ich schrieb das ich es schade finde das wir uns nicht mehr gesehen hatten kam nix, na das sagt wahrscheinlich alles.

Ich stell auch so fest, das bei den Freunden mit denen ich so rcihtig doll befreundet bin wenig ist was mich stört, und wenn dann hat das oft auch eher mit mir selbst zu tun und braucht deswegen nicht angesprochen werden.

Andersrum habe ich schon mal nachgehakt wo ich merkte das is was…das war ne schwere Geburt… aber es ging 🙂 viele Menschen reagieren sehr allergisch wenn man nachfragt. Bei meinem Ex war das auch so, denn irgendwie war es schon komisch bei seinem letzten Besuch, und ich habe auch nachgefragt, mehrfach über die Tage – er hatte für alles eine Asurede/Antwort und ich weiß nun auch da wo er ietzig wurde habe ich wohl ins schwarze getroffen.

Aber was soll man machen wenn der Gegenüber alles abstreitet, und immer meint alles Gut?

Mich macht es so verdammt traurig das man so oft nicht offen reden kann, natürlich mit Herz und Verstand. Wobei auch ein Streit die Wogen glätten kann.. in der Natur gibts die Gewitter. Ich bin kein Fan von streiten aber davon miteinander zu reden. Und manche Antworten haben mir auch schon wehgetan.

Grade gestern hatte ich seit längerem mal wieder ein ausführlicheres Telefonat mit einem Familienangehörigen, und ja manche Menschen checken gar nicht wie brutal ihre Kommunikation ist und das da ganz viele Vorwürfe und Anschuldigungen versteckt sind. Und andere wiederrum fühlen sich, da kann man noch so vorsichtig sein, stämdig angegriffen und manchmal ist das auch ein und dieselbe Person.. mmmppff

Konnte gestern wieder ewig nicht einschlafen. Alles rattert in meinem Kopf und ich bin dan so so müde das auch nix anderes geht als daliegen… es ist so anstrengend.

Ani felsenfein

Freundschaften

Freundschaften finde ich ähnlich schwierig im Verhaltenskodex und den Regeln, die irgendwie allen bekannt zu sein scheinen außer mir, wie Beziehungen. Ich habe ne Freundin die mir im letzten Jahr sehr ans Herz gewachsen ist, kannte ich vorher nicht. Sie hatte mich zu Sylvester eingeladen, weil Sie mit Baby allein zu Hause war. Ich wäre auch gern hingefahren, Aber es war mir zu weit weg und ich wollte vorallem meinen schreckhaften Kater nicht alleine lassen. Hätte dort auch übernachten müssen (was so ansich bestimmt nett gewesen wäre) weil dort Nachts nix mehr gefahren wäre.

Naja so haben wir kurz gsmst und am nächsten Tag telefoniert und wie sich herrausstellte waren wir beide müde Schlappnasen und haben Sylvester im grunde im Bett verbracht. Wir wollen uns dafür die Tage mal sehen. heute hat Sie Besuch hat Sie gesagt. Gestern bekam ich dann ne Nachricht man würde sich morgen bei Ihr sehen, aber ich bin nicht eingeladen. mhhh jetzt bin ich irritiert. Gehöre ich zu einem anderen Freundeskreis? Oder Mag Sie mich jetzt nicht mehr? Gestern hat se nochmal angerufen gegen später, bin aber nicht dran. Komisch irgendwie. Aber wenn Sie gestern gesagt hätte das ich auch kommen soll wäre mir das irgendwie zu kurzfristig gewesen. Ich plan gern ein bisschen. Is das jetzt gestört von mir? Ruf ich jetzt nochmal an obwohl ich weiß wenn Sie jtzt noch was sagen würde würde ich eh nicht hinfahren (zu viel Zeit zu weit weg anderer Plan).

Das andere Thema ist die Beendigung von Freundschaften. Ich muß dazu sagen ich habe mehr Bekannte als Freunde. Und es dauert schon bis ich Menschen als Freunde bezeichne. Freunde sind für mich Menschen mit denen ich auch über näheres reden kann, beidseitig.

Was macht man wenn einem Leute auf die Nerven gehen, man trifft sich nicht mit Ihnen, oder? Wenn man die Telefonate nicht mag geht man nicht mehr ran, oder? Man läßt es ausschleichen – höfliche Form von Freundschafts bzw Bekanntschaftsbeendung? Ich habe so ne Bekannte, kenne Sie wirklich schon viele Jahre, Sie kann sehr lustig sein aber Sie nervt extrem, ist super Anstrengend, heult sich immer bei mir aus, schafft es Jahrelang die gleichen Themen wiederzukäuen und ist irgendwie..mmh wie sagt man das… resistent gegen noch so grobe Stops ich kann es nicht mehr hören etc. Sie war sehr krank, Sie hat viele Sorgen, aber wie ich festgestellt habe geht es immer nur um Sie und ich habe keinen Bocj mehr mit Ihr zu reden. Außerdem wenn Sie zu Besuch war bin ich extrem erschöpft. Und hab irgendwie Druck auf meinem Brustkorb.

Gut das ich das hier schreiben kann, um mir klar zu werden.

Wie beendet man sowas?

Auf der anderen Seite hatte ich letztes jahr eine Frau kennengelernt die ich sehr mochte, Wir waren zwar sehr unterschiedlich aber mit Ihr konnte ich über so psychische Balnge reden, da Sie selber früher stark unter Ängsten litt und auch Medikamente nahm. Ich war gern mit Ihr zusammen, traffen uns recht oft. Und dann ganz plötzlich ohne Vorwarnung kam ne SMS das Sie nicht mehr mit mir zu tun haben will, weil ich Ihr nicht gut tun würde. Tja. Ich wußte das Wir einiges anders sahen, ich z.B. was die Seele angeht nicht nur schulmedizinische Konzepte als Heilsbringer sah. Und das Geld war sicher auch ein Thema – ich war dran Sie mal einzuladen auf nen Kaffee, hab wahrscheinlich zu lang damit gewartet.

Naja so kann man auch Schluß machen.

Ich war total geschockt ehrlich gesagt, weil ich nichts gemerkt hatte… vonwegen das es Ihr nicht gut ging oder so, und es hat mich an meinen ex erinnert, der ja auch per Mail Schluß gemacht hat und nicht mehr erreichbar war und wo es auch kein Zeichen vorher gab. Merk so wenn ich das schreibe wie mich das immer noch traurig macht.

Und dann ist das eine Bekannte, die manchmal schon fast wie ne Freundin war, die ich eher sporadisch sehe, aber wenn Wir uns zu Zweit treffen war es immer sehr nett und vorallem verband uns das künstlerische. Diese habe ich länger nicht ereichen können, hab mir aber nicht so nen Kopf gemacht, weil Sie meistens irgendwann dann doch zurückrief, Sie wohnt auch um die Ecke. Als ich Sie auf der Straße traf meinte ich zu Ihr das ich mir nun doch ein bisschen Sorgen gemacht hatte weil ich gar nix mehr gehört habe – das war wohl ein Fehler. Sie reagiert irgendwie aufgebracht, und es sei alles ok. Naja seitdem habe ich nichts mehr von Ihr gehört und sie antwortete zwar auf meine Neujahrswünsche aber ging nicht mehr ans Telefon (habs so 2,3 mal probiert in 4 Wochen). Das wars dann wohl.. auch eher so ein ausschleichen…

Tja was ist nun besser? Gradeaus: ich will nix mehr mit Dir zu tun haben – was ja auch eher ziemlich unfreundlich und mies klingt, auch weil man sich fragt was denn da los war/ist oder eben gesellschaftlich anerkannt ausschleichen – wobei das manchmal halt auch nicht ganz klar ist ob das nun ein Ausschleichen ist oder ein sporadischerer Kontakt???

Würde mich freuen über Vorschläge, Weisheiten und ähnliches.

DANKE

WordPressveränderungen

Ich hab die Befürchtung das auch WordPress an einem Clean Desk arbeitet. Oder zumindest an einer kontinuierlichen Veränderung. Verbessert empfinde ich das nicht. Und es nervt. Wenn ich im Reader unterwegs bin möchte ich mit einem Klick auf meinen Blog wechseln können und ich will von überall aus mit der Maus über mein Bild oben rechts fahren kann und das Menü finden von wo aus ich zum Adminbereich komme bzw. einen Artikel schreiben kann. Und das Artikel schreiben will ich auf meinem Adminboard und nicht in dieser neuen Vorlagen wo ich nochma extra klicken muß um Tags und so zu verteilen. NERV

Zählweise

Ich merke immer wieder wie ich die Ereignisse sozusagen Rückwärts zähle oder seitdem…

Gestern war es das 2. Sylvester nach Ihm/seit Ihm. Obwohler auch sonst an Sylvester irgendwie nie da war …mich auch hängen lies… als das drittletzte war eigentlich versprochen gewesen und dann hatte er eine Ausrede und insgeheim wohl schon den Plan wieder abzuhauen und das davor war er eh verschwunden.

mein Gott ich finde es so unglaublich wie ich so lange so nem Blödmann hinterherhing… wie konnte ich nur, warum hab ich das nie begriffen, warum hab ich immer Verständnis gehabt.

Ich dachte das Sylvester wird einfacher. Ich kann inzwischen wirklich gut alleine sein und es mir so gemütlich machen das es mir gut geht. Wobei da schon auch das Internet hilft. Wenn ich das nicht habe, sowei vor kurzem als mein rechner kaputt war habe ich schon gemerkt wie eine ungute Stimmung hochkam. Also verdränge ich wohl einiges mit dem Internet… oder ist es nur eine Hilfsstrategie? Ich weiß es nicht.

Sylvester aufjedenfall ist oft ein echt schrecklicher tag für mich. Eigentlich verbringt man das mit Freunden und Leuten die man liebt, so wie auch den 1. Januar. Und was ist, ich war mal wieder allein. Übers Netz und per SMS bekam ich schon viele Wünsche geschickt, aber wieviel schöner wäre es diese Menschen da zu haben. Sylvester fühle ich mich oft extrem Einsam. Als ich dann bei der Knallerei, von der wg. des schlechten Wetters nicht viel zu sehen war, aus dem Fenster schaute kam das große heulen und ich wünschte mir auch in Feierstimmun zu sein und das neue zu begrüßen.

Ehrlichgesagt so richtig neugierig bin ich nicht auf 2015. Eher fühle ich mich sehr erschöpft. Ich mag nichts von Dingen hören die man sich vornimmt oder einem Plan, wobei auch bei mir schon ne Menge Termine anstehn. Eigentlich möchte ich mich nur endlich mal ausruhen.

Die letzten Wochen 2014 waren durch die Arge sehr aufreibend. Inzwischen habe ich zwar meinen Bescheid, aber ich mußte ja so ne Schweigepflichtentbindung unterschreiben und die haben da nun nur bei meiner Therapeutin nachgefragt die mich ja nur wenige Stunden kennt und mit der ich null d´accord bin und nicht bei meiner Hausärztin die mich schon viele Jahre kennt und die Sachen doch etwas näher mitbekommen hat. Das ärgert mich sehr. Vorallem da die Therapeutin jetzt auch noch irgendwas von Zwang mit rein geschreiben hat… darüber haben wir nie auch nur im Ansatz geredet, und ich frage mich wo Sie das jetzt her nimmt und wo Sie das sieht. Die Frau regt mich extrem auf. Und die ltzte Stunde hat mich richtig angekotzt. Eigentlich versuch ich schon seit September da auszusteigen bzw. fand ich das ich nie richtig eingestiegen war – ich brauchte einfach länger als 5 Stunden um zu wissen das es nicht geht. Auch weil ich mal wieder so nett bin und jedem ne 2. Chance gebe.

Naja jetzt habe ich in 2 Wochen einen Beratungstermin bei so einem Verein. Ich bin gespannt. Irgendwie macht der ganze Scheiß alles noch viel schlimmer, und vorallem raubt es die Kraft.

Ich wollte ja aber eigentlich was zur Zählweise sagen. Immer muß ich nachzählen und rechnen. Seit dem und dann und dann. Oft rechne ich die Jahre an meinen Wohnungen nach, weil ich viel umgezogen bin. Und jetzt eben noch an seinem sich verpissen. Es fühlt sich alles nicht so an wie 2 Jahre her… aber ich denke inzwischen kann ich wirklich sagen das ich ein bisschen was verdaut habe. Die letzten Nächte hatte ich viele Alpträume.. was mir das wohl sagen soll, so an den Rauhnächten? Oft tauchten auch alte Freunde auf. Anstrengend das ganze. Aber auch das deute ich mal als Verarbeitung.

Ich habe es zwar nicht so mit sich was vornehmen. Aber ich weiß das ich das alles mehr und mehr hinter mir lassen mag und auch werde. … Stück für Stück.

Gestern kam dann zwar wieder dieses Gefühl von Elend, Dunkelheit und Einsamkeit hoch was auch in Panik mündete, aber ich denke ich habs gut hinbekommen mit Kügelchen und Akupressur und ich war auch so so müde… hat dann natürlich ewig gedauert bis ich eingeschlafen bin.

Ich wünsch mir das das neue Jahr leichter wird. Und das wünsch ich auch allen anderen: leichtigkeit ❤

Therapie

Ich hab den Glauben an die Psychotherapie verloren. Zumindest für mich als Hochsensiblen Menschen. Ich weiß nicht ob ein Hochsensibler Therapeut vielleicht helfen würde.

Im Sommer wollte ich die Therapie nicht weitermachen weil ich mich u.a. null verstanden fühlte – ich brauche immer bissle länger bis ich sowas kapier bzw. hab ich halt auch immer Verständnis für meinen Gegenüber. Naja ein paar Stunden später (Wochen) hab ich dann wirklich gedacht Ne, so nicht. Hab das beide male auch formuliert und diese gespräche waren auch immer gut, aber im Nachinein merke ich das es halt nur diese Gespräche waren. Wenn es dann aber um Therapie geht is es einfach oft superätzend.

Manchmal frag ich mich ob die Therapeutin mich mit jemand verwechselt. Ob Sie die falsche Akte gelesen hat, oder überhaupt weiß um was es geht. In den 10 h habe ich Sie 3! mal dran erinnert das ich da bin um das Verschwinden des Mannes zu verarbeiten, was mir allein nicht gut gelang, wahrscheinlich auch wg. meiner Unfähigkeit zu trauern, die mich schon länger begleitet. Nicht eine Stunde haben wir da wirklich mal drüber gesprochen.

Gestern ist Sie wieder mal echt unmöglich geworden. Das gab es schon ein paar mal das Sie pampig und laut wurde. gestern war das wie ein Streit und ich frag mich jedes mal was Sie eigentlich will. Ich habe das Gefühl Sie will mir ständig irgendwas einreden wie ich bin und was meine Beschwerden sind und wie ich eigentlich sein sollte bzw. mein Leben. Aber wozu bitte. Ständig stellt Sie Behauptungen auf anstatt zu fragen.

Ich hab Ihr wirklich viele Chancen gegeben. ich bin ein sehr höflicher Mensche, auch aus Erziehungsgründen, aber mir reichts – und das schon länger. Irgendwie hatte ich mich nötigen lassen – nachdem Sie mir wieder eingeredet hat das ich doch ne Therapie brauche, nochmal zu kommen (Pause waren 2,3 Monate) – ich hatte eigentlich ne Woche vorher abgesagt. Einen Tag vorher rief Sie mich an, auch total pampig. Gut hab ich gedacht bring ich das jetzt hinter mich. Aber irgendwie läuft es dort immer schief. Dummerweise war ich nun gestern auf Sie angewiesen, wg. einer Sache mit der Arge. KOTZ.

Ich bin wütend. Ich habe keinen Bock so zu kommunizieren oder mir so einen Ton bieten zu lassen, also ich bin dann auch lauter geworden, und irgendwie sagte Sie dann was von Augenhöhe.

Nach dem Termin bin ich einfach nur total durch den Wind gewesen, mußte Nachts die Telefonseelsorge anrufen weil es mir total mies ging und ich trotz krassem K.o. Zustandes keine Ruhe fand. Zum Glück bin ich nach ein paar Versuchen durchgekommen.

Schlafen ging dann. Aber heute morgen ging es mir noch schlechter, hab regelrecht Angstattacken gehabt… total gereizt… auch was was Sie bis heute nicht verstanden hat, das ich seit dem Schock ein total überreiztes Nervensystem habe.

Sie wollte mir etwas von Vermeidungstrategien unterjubeln etc… da denk ich immer nur, *öde* Hallo Du kennst mich nicht. Und weißt nicht wie mein Leben ist. Sie fragt auch nie die Kontexte ab oder irgendwelche vergelichswerte oder was ich meine… nö, Sie hat immer ganz schnell ne Meinung und ein Bild und grabscht sich auch gern mitten im Satz das nächste Thema… auch wenn ich ihr noch so oft sage das es zuviel ist. Das ich an den Tagen nicht schlafen kann, das es mir schlecht geht danach. Ich habe das Gefühl das dies alles super kontraproduktiv ist.

An dem 2. Antrag für eine Traumatherapie bin ich dran. Drück mir bitte die Daumen. Heute habe ich auch noch ne gute Sache diesbezüglich gemacht. Eine Beratungsstelle angerufen die ich kenne und einen termin ausgemacht. Gleich im Januar. Die Frau wird mich auch mit zur Arge begleiten beim nächsten Termin. Ein Lichtblick.

Ich will einfach nur zu Kräften kommen. Einfach nur mal ausruhen und nicht mehr mit Menschen zu tun haben die einem immer was überstülpen wollen. Soviele Therapeuten vergessen das es doch um das Wohlgefühl bzw. das Leiden des Klienten geht.

Ich finde Therapie hat nur dort Zukunft wo wirklich Klientenzentriert gearbeitet wird und der Humanismus das Leitbild ist (nach Rogers). Diese ganze abgefuckte Überheblichkeit steht mir sonstwo, und dann nichtmal ne gescheite Anamnese. Aber irgendwelche bescheuerten Computertest… an denen Sie sich dann Monatelang festklammern. Leute Leute.. boah eh ich hab echt nen Hals. Aber lieber wütend als verzweifelt.